Die selbstlernende aussentemperaturunabhängige radia-therm Steuerung auf ThermoZYKLUS-Basis

Die Thermozyklische Einzelraumregelung für alle aktuellen Heizsysteme beruht auf einem völlig neuen Regelungsverfahren.
Sie wurde mit der Zielsetzung "Energieeinsparung bei mehr Komfort" entwickelt, am 27.1.2000 patentiert
und erfolgreich im europäischen Markt eingeführt.
Die Tests am Institut für Thermodynamik und Technische Gebäudeausrüstung der TU Dresden sind durch die Praxis bestätigt:
Hohe Energie- Ersparnis gegenüber herkömmlichen Thermostatreglern.

Wissenschaftliche Untersuchungen der Technischen Universität Dresden
Institut für Thermodynamik und Technische Gebäudeausrüstung
Lehrstuhl Prof. Dr. G. Knabe
zur Wirkungsweise der Thermozyklischen Heizungsregelung;
Vergleich mit Thermostat- und PID-Reglern.

Konventionelle Heizung mit Radiatoren 15 Seiten DIN A4, PDF-Datei 324 kByte

Fußbodenheizung mit verschiedenen Bodenbelägen 25 Seiten DIN A4, PDF-Datei 894 kByte

Was ist neu?

Herkömmliche Heizungsregelungen sind träge. Sie schalten zu spät ein und zu spät aus.
Dadurch ist es entweder zu warm oder zu kalt.
Die Nutzer von Fußbodenheizungen oder "echten Wandheizungen" bekommen diese mangelhafte Temperatursteuerung sehr stark zu spüren.
Die radia-therm-Einzelraumregelung auf THZ-Basis dagegen ist schnell.
Sie berechnet im Voraus, wann der Heizkörper ein- und ausgeschaltet werden muß.
Ermöglicht wird dies durch ein völlig neues Regelungsverfahren, das die Eigenheiten
jedes Heizungssystems selbsttätig lernt und vorausschauend berücksichtigt.

Wie funktioniert das theoretisch?

Die täglichen Heizphasen führen zu ständigen Temperaturschwankungen, oft um mehrere °C, und zu einem unangenehmen Raumklima. Andererseits enthalten die Temperaturschwankungen aber Informationen über Systemkonstanten und Umgebungsbedingungen. Genau hier setzt die radia-therm Regelung THZ-Basis an. Sie extrahiert diese Informationen und kontrolliert die Schwingungen auf ganz kleine Werte herunter. Diese kontrollierten Mikro - Schwingungen werden laufend ausgewertet und führen die Regelung dauernd nach. Die Mikro - Schwingungen gaben der THZ-Regelung ihren Namen:

Thermozyklische Regelung = Wärmeschwingungs - Regelung.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Mikroprozessoren machen diese anspruchsvollen Modellrechnungen möglich.
Alle Komponenten der THZ- Regelung sind daher um einen Mikroprozessor herum aufgebaut.
Mit den Raumgeräten RG oder RS wird die Raumtemperatur gemessen und verarbeitet.
Hier kann die gewünschte Temperatur (Solltemperatur) eingestellt werden.

Die Schaltstufen ST schalten die Heizkörper ein und aus. Sie werden in der Nähe des Ventils
(z.B. am Heizkreisverteiler) montiert und können alle Ventile ansteuern, die sich elektrisch schalten lassen
(Motor- und Magnetventile, Thermoelektrische Stellantriebe, etc.)

Die Zentraleinheit ZE steuert bis zu 30 Raumgeräte.
Bis zu 30 Räume können also gleichzeitig aber unabhängig voneinander geregelt werden.
Ein großes Display und eine leicht verständliche Bedienführung im Klartext helfen dem Anwender bei der Einstellung. Alle Daten können über eine serielle Schnittstelle ausgelesen werden.

Der optionale Vorlaufregler VR regelt die komplette Kesselanlage und stellt die optimale Vorlauftemperatur ein.
Dies geschieht über einen Eingriff in die Kesselsteuerung (Softwareumprogrammierung - aufwendig)
oder über den Zugriff auf einen Mischer (einfacher).

Alle Komponenten sind über eine einfache Doppelleitung (Bus-Leitung) miteinander verbunden.
Über diesen Bus erfolgt auch die Stromversorgung mit Niederspannung.