Reihenfolge der Komponenten einer radia-therm Heizleistenanlage

Als Leitfaden für einen Verlegeplan (mit gewissen Variationsmöglichkeiten)

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"Kessel"
(= Heizwassererwärmer oder -behälter, Wärmetauscher); zu diesem gehört der Zentral- (oder Haupt-) thermostat, über den die Leistungsabgabe an den aktuellen Bedarf angepasst wird (Einzelraumthermostate - siehe weiter unten - sollen nur bei Fremdenergieeintrag - Sonne, Öfen etc. - bzw. vorübergehendem örtlichen Minderbedarf wirksam werden, sonst ist die Heizregisterverteilung nicht bedarfsgerecht optimiert)

Anfang des Verteilkreises (Vorlaufseite)

Sicherheitsgruppe bestehend aus (sonst einzeln eingebautem) Sicherheitsventil (soll oder muss - sinnvollerweise - als Erstes nach dem Kessel kommen), Entlüfter (wirkt am besten an der heißesten Stelle, weil hier die größte Entgasung vorliegt, wenn in Umwälzpumpe integriert, diese auch hier anbringen anstatt rücklaufseitig) Manometer (kann auch an der Füllarmatur angebracht oder im Kessel vorhanden sein) Vorlaufthermometer (Einsteck- oder Anlegeform, wenn nicht bereits im Kessel vorhanden)

Abzweigungen in die Heizkreise (bei mehr als einem)

Thermostatgesteuerte Ventile für Einzelraumregelung (in Deutschland in Aufenthaltsräumen vorgeschrieben) bei Umgehungsleitungen (auch Nebenschluss-, Bypassleitung) zwischen deren Abzweigung und Einmündung, günstiger in der Nähe der Einmündung, Bei einer von Fremdenergie (z.B. Sonne) beeinflussten Stelle solle man sich fragen, ob man die Wirkung (Schaltzeitpunktänderungen) auch wirklich will.

Ende des Heizkreises

Rücklaufthermometer (Einsteck- oder Anlegeform) vor Strangregulierventil (einstell- und/oder fixierbares Geradsitzventil oder Schieber), diese letzten Beiden kurz vor den als "Rücklaufsammler" örtlich zusammengefassten Einmündungen in den Verteilkreis (Rücklaufseite)

Haupt-Absperrhahn mit je einem sog. Kessel-Füll- und Entleerungshahn (KFE-Hahn) gleich davor (für Schlauch in den Abfluss) und danach (für Schlauch zum Wasserhahn): dadurch Flussrichtung beim Füllen und Spülen zuerst zum Kessel, wodurch Spülgut - Flussmittelrückstande, Metallspäne etc. - nicht durch den Kessel getragen wird

Druckausgleichsgefäß (Membranausgleichsgefäß = MAG, wenn oberhalb des Rohres liegt, mit U-Rohr verbinden, damit das Heizwasser nicht ständig von selbst zur Membran hochsteigt, und eher saugseitig zur Umwälzpumpe wegen etwas geringerem Druck)

ev. Füllarmatur

Umwälzpumpe
(im kühleren Rücklauf, wenn nicht schon mit integriertem Entlüfter im Vorlauf)

Ende des Verteil- bzw. Sammelkreises
(Rücklaufseite)