13.10.2011 18:30
| 1. Das Problem | 2. Das Konzept | 3. Die Umsetzung |
| 1. Das Problem: Die Heizung von Denkmalen und Kirchen steht nicht erst im Zeitalter möglicherweise schwindener Rohstoffe und einer möglichen globalen Erwärmung in einem Spannungsverhältnis zwischen den Nutzungsanforderungen, dem Denkmalschutz und der Energie(kosten)effizienz |
Nutzer |
Substanz |
(Energie-) Kosten |
|---|---|---|
Er möchte das Gebäude |
Der Erhalt von historischer Substanz |
Der sparsame Umgang mit unseren Resourcen |
Daß Kirchen- oder Museeumsbesucher nicht frieren sollen, ist klar.
Unklar war in der Vergangenheit jedoch oftmals, wie ein für den Nutzer angenehmes Raumklima
auf möglichst niedrigem Temperaturniveau erreicht werden kann.
| An dieser Stelle sei auf die Unterschiede bei der Wirkung "verschiedener" Wärme auf die Physiologie des Menschen verwiesen. Vorreiter bei deren "Erforschung" sind hier unter anderem Ing. Alfred Eisenschink, Prof. Claus Maier, Henning Grosseschmidt u.a.* (*Für Leser die auch in diese Aufzählung gehören: - bitte nicht böse sein, wenn ich Sie nicht erwähnte, aber für alle ist kein Platz, aber gern erführe ich die Kontaktdaten weiterer Protagonisten dieser Entwicklung!) |
| Nicht nur Schönheitsfehler! In der Kirche in Sterley legt sich eine dicke Staubschicht über die gesammte Innenraumfassung! Als wenn das noch nicht genug wäre, bilden sich über dem Heizungsschacht Risse im Putz und der Wandmalerei, Teile des Putzes drohen in großen Stücken abzufallen. Der Aufwand der Restaurierung übersteigt sicherlich die über Jahre für eine sinnvolle Temperierung notwendigen Energiekosten um ein Vielfaches! |
Der Ursache solcher Schäden ist schnell auf die Spur zu kommen.
Eine "Kirchenheizung" vom Hersteller DER Kirchenheizung schlechthin!
Sie sorgt mit viel Leistung für viel heiße Luft, diese reißt im Raum befindliche Staubpartikel mit sich,
lädt sie beim Durchgang durch die Konvektoren elektrostatisch auf und lagert sie dann auf der Wand und der Ausstattung ab.
Durch ein zu schnelles Hochheizen der Kirche entstehen über dem Heizungsschacht Spannungen im Gewölbe und dem Putz.
Diese führen zu Rissen, ganze Schichten mittelalterlicher Malerei drohen mit samt Putz herunterzustürzen.
| Der Preis den die Gemeinde für eine schnell zu heizende Kirche bezahlt ist hoch! Zu hoch! Vor einer derzeit anstehenden Restaurierung der Wandmalereien soll deshalb nun eine Temperieranlage installiert werden. Diese soll sowohl die Belange des Denkmalschutzes als auch die der Gemeinde als Nutzer berücksichtigen. Des Weiteren soll sie durch eine intelligente Steuerung den derzeitigen Energieverbrauch senken. |
| Ziel einer Kirchen- und DenkmalHEIZUNG muß es sein, das Spannungsverhältnis zwischen Kulturgut, Nutzer und Energie(kosten) zu entspannen! Hierfür ist es notwendig zwischen dem Schutzbedürfnis der Substanz und den Nutzeransprüchen Kompromisse zu finden mit denen beide gut leben können. |
Ausgehend von unseren Erfahrungen bei der Temperierung der Kirche in Völschow (Vorp.)
der Temperierung der Jona-Schule in Stralsund und vor allem bei der
konservatorisch begründeten Temperierung des Beinhauses Münster Bad Doberan
entwickelte der radia-therm Temperieranlagenbau gemeinsam mit:
Sachverständigenbüro Steffen Sabin
Ingenieurbüro Ulrich vom Schloß
das
| 2. Das Konzept für die radia-therm Kirchen- und DenkmalHEIZUNG |
| radia-therm Heizleistenanlagen (als eine Art Wandheizung) sind Strahlungsheizungen und als solche für eine gleichmäßige Temperierung von Gebäuden aller Art sehr gut geeignet! Wohlbefinden, Gesundheit und Energieeffizienz -sowohl für die Substanz als auch für seine Nutzer - sind die Ergebnisse von Temperierungen mit radia therm Heizleistenanlagen! Durch die Verknüpfung zweier technischer Systeme und zweier Steuerungsprinzipien konnte der Spagat zwischen Schutz der Substanz und Befriedigung von Nutzeransprüchen erreicht werden. |
Beinhaustemperierung |
ThermoZYKLUS-Steuerung |
|---|---|
Mit der konservatorischen Temperierung des Beinhauses Münster Bad Doberan und den begleitenden Untersuchungen konnten wir belegen, |
Mit der Temperierung der |
| Die Steuerungsroutine beinhaltet praktisch in 2 Makros: |
Makro 1: Abwesenheit Steuerung nach Beinhaus-Prinzip zur Vermeidung von Schäden durch Kondensation und/oder aufsteigende Feuchte |
Makro 2: Nutzung Temperatursteuerung nach Nutzerprofil auf möglichst niedrigem Niveau aber über einem Minimum an Wandoberflächenfeuchte |
Bei Abwesenheit der Nutzer, dem größten Zeitraum, |
Für die Nutzung wird die Raumtemperatur auf eine Temperatur angehoben, die für die jeweilige Nutzungsart |
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| Eine intelligente Verknüpfung beider Prinzipien ist dank Rechnersteuerung möglich, die Bedienung ist nach einer Einweisung auch durch Laien einfach möglich. |