Gesund im Altbau - Gesunder Altbau

Die Temperierung  ist ohnehin die einfachste, effizienteste und für Mensch und Gebäude gleichermaßen gesündeste Methode ein Gebäude zu beheizen.
Prinzipiell kann jedes Gebäude, egal ob in Massiv- oder Leichtbauweise erichtet, ob Wohn- , Sozial- oder Industriebau temperiert werden.

Zu den vielen Vorteilen, die eine Temperierung ohnehin für Mensch und Gebäude mit sich bringt, kommt im Altbau die Möglichkeit Nutzung der Speichermasse hinzu. Auch ist die Temperierung die einzige Möglichkeit Gebäuden die über Jahrhunderte "Schäden" durch Umwelteinflüssen erlitten haben, die weitere Existenz mit diesen "Schäden" zu ermöglichen.

In unseren Breiten, immerhin die gleichen Breiten auf denen auch Canada gelegen ist,
können Bauwerke auf Dauer nur mit ständigem Instanshaltungsaufwand
und/oder einer Bauwerkstemperierung bestehen.

Die Pyramiden der Mayas haben die letzten 2000 Jahre Dank des teilweise tropischen Regens nicht anähernd so gut überstanden wie die bereits über 4000 Jahre alten Pyramiden in Agypten.

Eine in unseren Breiten stehende Kirche - hier der Kölner Dom - hat die letzten "paar" Hundert Jahre
mit Regen und Frost wohl nur deshalb so gut überstanden, weil ständig (recht teure) Wartungsarbeiten durchgeführt wurden und werden.
Schloss Finkenstein in Masuren
Das Schloss, in dem einst die
Gräfin Waleska Ihren
Geliebten Napoleon I empfing,
stand noch bis ins Jahr 1945 in voller Pracht.

Nachdem es durch einen Brand seines Daches beraubt wurde,
nagt nun der Zahn der Zeit mit Hilfe von Wasser und Frost an dem Gemäuer.
Ohne Heizung und konstruktionellen Wasserschutz kann man dem Verfall zusehen.


Nachdem es durch einen Brand seines Daches beraubt wurde,
nagt nun der Zahn der Zeit mit Hilfe von Wasser und Frost an dem Gemäuer.
Ohne Heizung und konstruktionellEin vom Wasser fast zerstörtes Fachwerk-Haus kann durch neues Tragwerk neue Ausmauerung, einen neuen Putz und vor allem auch durch ein neues Dach
wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Dauerhaft trocken und damit gesund, bleibt es nur mit einer Heizung, einer Strahlungsheizung.
Nur so wird unweigerlich von außen oder innen eindringendes Wasser wieder aus dem Haus geleitet.

Dazu ist, trotz aller Bemühungen zur Energieeinsparung, ein Mindestmaß an Energie notwendig.
Diese ist jedoch in bewohnten Gebäuden quasi gratis! Denn wir Menschen benötigen in unseren Breiten ohnehin zusätzliche Wärme um gesund über den Winter zu kommen.en Wasserschutz kann man dem Verfall zusehen.

 

Nicht nur die Fenster waren nicht so schick! Auch war die Luft im Haus mittlerweile nicht sehr angenehm und der Schimmel lugte auch an der einen oder anderen Stelle durch die Tapeten.

 

Die in den 90ern montierten Kunstofffenster mit integrierten Rolläden
waren eine ästhetische und funkionale Entgleisung.
Das Ersetzen dieser durch Dandows-Stadthausfenster
aus Lärchenholz brachte einen ästhetischen Gewinn.
Der neue, vom Aelgline freskal mit Ziegelmehl gefasste Luftkalkputz
verbessert das Wohnklima und lässt das gesamte Haus in alter Schönheit erstrahlen.

Die installierte radia-therm Heizleistenanlage schafft auf Dauer trockene Wände
mit garantierter Sicherheit vor Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmel.

 

Gegen den Schimmel in den Ecken halfen weder die Fungizide des "Schimmelsprays" aus dem Baumarkt
- siehe linkes Bild, Bildmitte auf der Fensterbank - noch das Aufbringen einer "kondensationshemmenden" Styropordämmung.

Eine Strahlungsheizung, verbunden mit kapillar leitfähigen Wandmaterialien verhindern auf Dauer Kondensation und damit Schimmel - garantiert!

Nicht nur zum Bautenschutz allgemein oder zur Vermeidung von Schimmel
ist eine Strahlungsheizung
in Verbindung mit kapillar leitfähigen Materialien von Vorteil.
Auch zur allgemeinen Hygiene gehört unbedingt ein TROCKENES HAUS!

Wenn jemand nicht gern nach Hause geht, vermutet man oft,
daß er eine "feuchte Bude" hätte.
Dabei ist noch gar nicht so lange her, daß ein Großteil der Bevölkerung
wirlich unter solchen Bedingungen leben mussten.

 

Wer die Zeichnungen
von Zille und Kollwitz kennt,
wird wissen was ich meine.

 

Seinerzeit brachte die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsbedingungen für die Mehrzahl
der vorher so untergebrachten Menschen, einen deutlichen Rückgang schwerer und schwerster Krankheiten wie
Cholera; Pest, Salmonellen, Tetanus, Tuberkulose.
Beheizbare, helle, luftige Wohnungen und Häuser
waren der Schlüssel zum Rückgang dieser Krankheiten.


Heute ist es wieder so weit!
Ökologismus, Gutwill und Kommerz sind eine unheilige Allianz eingegangen.
Die Kosten trägt nicht nur die Gesellschaft sondern auch jeder Einzelne.
Er nimmt Schaden an Vermögen, Gesundheit und...

... kulureller Identität!

 

In guter Absicht und vom Staat (un)sanft unter Druck gesetzt
werden Häuser zugeklebt, Fenster abgedichtet.
Hier sieht man schon kurz nach Vollendung des (guten) Werkes die ersten Ergebnisse.

 

Ein paar Jahre Später beginnt das wahre Ausmaß sichtbar zu werden...

 

... es ist vollbracht!
Wie viel Heizkosten mögen gespart worden sein?
Sind es schon so viel, daß es für einen neuen Anstrich reicht?

Statt dessen haben die Bewohner nun Schimmel, nicht nur an Außenwänden!

 

Daß Schimmelbefall in der Wohnung nicht nur ein optisches Problem ist, sollte sich  zwischenzeitlich herumgesprochen haben,
sei an dieser Stelle jedoch nochmals ausdrücklich betont.

 

Asthma, Allergien, Immunschwäche...

Das Schimmelpilzgift ist eines der stärksten organischen Gifte überhaupt!
Kleinste Konzentrationen sind hoch gesundheitsschädigend!

Zum Abschluss...

Steht der verständliche Wunsch Energie(kosten) zu sparen
in einem antagonistischem Widerspruch zu dem ebenfalls verständlichen
und höchst löblichen Wunsch die Resourcen und damit die Umwelt zu schonen?

Fortsetzung folgt bei nächster Gelegenheit!
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